Verwechslungsgefahr
Sommerloch
Zur Zeit ist es relativ still geworden in diesem, meinem Blog.
Aktuelle Themen, sind z.B. dass mein Urlaub nun vorbei ist. Das Wetter ist für diese Jahreszeit auch beschissen. Meine zwei Boote warten auch auf eine gute Gelegenheit zum schwimmen. Achja, hab ich schon erwähnt, dass ich heute wieder Arbeiten muss… (Es ist jetzt 0041)
Zum Thema Betriebssysteme:
Ich hab auf meinem Laptop neulich Debian 4.0 installiert und bin begeistert!
Der integrierte Touchscreen funktionierte Out-Of-The-Box genauso wie ACPI und WLAN (nach einer kurzen Konfiguration)
Hier noch ein Bild dass mir gerade untergekommen ist.
Da lobe ich mir doch meinen PowerMac, der nicht einmal eine Reset Taste hat.
Zugegeben manchmal hätte ich sie schon gebraucht, wenn er nach dem Sleep die Loginmaske nicht anzeigt. Aber das lässt sich auch mit der fünf Sekunden lang gedrückten Tower Taste lösen. *leider*
Linux Lockups…
…oder “kein System ist wirklich stabil”
Seit knapp einem Jahr bin ich nun Mac Benutzer. So gut mir mein PowerMac mit Mac OS X 10.4 auch gefällt komm ich nicht ganz von Linux los, von Windows übrigens auch nicht und so schwelge ich in Erinnerungen an die schöne alte Zeit. Deshalb hier ein paar Geschichten über den ein oder anderen Linuxunfall.
Es begab sich zu der Zeit, als SuSE Linux 7.3 auf dem Markt kam und klein Benni seine erste und letzte Distribution kaufte. Es ging nicht alles so einfach und problemlos aber es funktionierte schon irgendwie. Zum Thema. Eines Tages entschloss ich mich eine große Textdatei per Gimp in ein Bild umzuwandeln. Gimp arbeitete los und ich sah auf einem Systemmonitor zu. 100% CPU Auslastung - OK. 256MB Arbeitsspeicher füllen sich langsam. 256MB Arbeitsspeicher sind voll. 500MB SWAP Speicher füllen sich langsam. 500MB SWAP Speicher sind voll. System Stillstand. Es ging wirklich gar nichts mehr! Zumindest nicht auf der X Oberfläche. Letzte Rettung war dann ein login per ssh und den X-Server abschießen.
Ein viel heftigerer Absturz war es immer, wenn ich fehlerhafte (S)VCDs abgespielt hatte und auf einmal das ganze System abkratzte. Da ging wirklich 0,nix mehr! Man hörte nur die letzte halbe Sekunde des Filmtons in einer Endlosschleife in der Soundkarte rotieren.
Don’t Panic Kernel Panic beim booten gab es auch schon mehrere, je nach dem was mal wieder nicht funktioniert hat. Die heftigste hatte ich allerdings, als ich meine Partitionstabelle aus versehen gelöscht hatte. Mit dem Partitionsmanager Ranish konnte zwar die Root Partition wiederhergestelt werden, nur leider hatte er mir /home und /usr zu einer Partiton verschmolzen, so das alle meine Daten unerreichbar blieben. Nach Stundenlangem suchen nach geeigneten Tools und Vorgehensweisen hab ich zum Glück einen alten Ausdruck meiner Partitonstabelle (mittels fdisk -l /dev/hda und fdisk -l -u /dev/hda) wieder gefunden. Also schnell in fdisk alle Partitionen gelöscht und wie auf dem Ausdruck vorgegeben, neu erstellt. Keinen mkfs hinterher und einfach neu gebootet. Man war ich froh als das wirklich funktioniert hatte.
Linux Extreme Multitasking
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Hier habe ich einen alten Screenshot von meinem damaligen Gentoo Linux System gefunden.
Wenn ich mich richtig erinnere hatte er damals einen AMD Duron 750MHz, 256MB Ram, GeForce 256DDR, 30GB HDD und eine DSL 1000er Leitung zum Internet.
Auf dem Screenshot laufen 4 x-terms gleichzeitig, welche
- ro: Eine CD mit 8x schreiben
- ru: Knoppix 3.3 mit 82kB/s runterladen
- lo: ImageMagick 5.5.7.15 compiliert
- lu: Eine VideoCD aus einer mpg Datei erstellt
Das ganze bedeutete maximale Auslastung für Prozessor, Festplatte, Internet und Brenner. Natürlich lief alles ohne Probleme durch. Das hat mich damals schon beeindruckt und tut es heute noch, auch wenn man es eigentlich nicht anders erwarten sollte.
GNU/Linux 4.0
Wenn ich schon dabei bin schreib ich gleich noch etwas über Debian GNU/Linux. Die nächste Version steht vor der Tür und soll im April als stable releast werden.
Da beste daran für mich ist endlich PHP 5 und User Mode Linux.
Ich freu mich. Bis ich das auf meinem Server zieh wird aber noch einige Zeit vergehen.
Asta la VISTA
Asta la VISTA
Meine Schwester hat seit gestern einen neuen Laptop. Natürlich gleich mit Vista, weil man will ja am Puls der Zeit sein. Windows XP wurde allerdings übersprungen und von meinen Eltern mit ihrem Win98 will ich erst gar nicht anfangen.
Auf jeden Fall ist im Moment Vista aber auch nicht unbedingt besser.
Streich 1: Drahtlosnetzwerkverbindung
Funktioniert nicht! Naja, jetzt am 2ten Tag kann man sagen funktioniert teilweise. Blöd ist nur wenn er nur mit “eingeschränkter Konnektivität” im Netz hängt. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher das es an meiner Firewall liegt!
Nein, es liegt an Vista. Nein, eher an beiden.
Keine Ahnung was Vista bei einer “Netzwerkidentifikation” macht, aber mein AccessPoint/Router/Firewall sagt “IP spoof droped” dazu! ![]()
Lustig wirds wenn ich im AP den WLAN Guest Service an schalte. Dann bekommt Vista auf einmal einen gültigen DHCP Lease und alles läuft einwandfrei! Blöd nur, das dann die beiden anderen WLAN-PCs nicht mehr wirklich mit dem Internet verbunden sind und nur per Authentifizierung auf HTTP Seiten zugreifen können??!?!
Streich 2: MS Live Messenger
Originale und aktuelle MS Software wird von Vista irgendwie als gefährlich eingestuft und nicht ausgeführt. Bis mei Schwester Messenger Plus (dazu?) installiert hat. Dann lief alles irgendwie?!
Streich 3: Logitech gibt auf seiner Seite an keine Treiber für die Quick Cam für Vista zu haben. Haben sie wohl auch nicht. Aber MS Vista hat trotzdem irgendwo passende Treiber gefunden und alles geht wunderbar.
Ansonsten heute noch 9 Updates gezogen und mein AP wird auch noch mal neu gestartet. Ich hoffe das dann alles erledigt ist und normal funktioniert.
Vista ist gut… und ich sage das mit einem bitterem Nachgeschmack… aber man muss ja mitreden können…
To uninstall Fir…
To uninstall Firefox, follow these instructions:
Windows
From the Start menu, choose Control Panel. When the Control Panel appears, double click Add/Remove Programs. Find “Mozilla Firefox (1.5)” in the list and click Remove to uninstall.
Mac OS X
Drag the Firefox application to the Trash.
Gentoo mit Installer - bäh
Bei mir bricht gerade eine Welt zusammen!
Ich wollte gerade auf meinem Testrechner noch Gentoo Linux installieren, neben Windows Vista, Ubuntu und Solaris, da hat es mir mein Weltbild verrückt!
Was muss ich da sehen? Bei Gentoo ist ein Installer dabei!!!
Ach was sag ich einer es sind zwei, einer davon sogar GRAPHISCH! Klicki-Bunti.
Okay ich habe schon sehr lange keine Gentoo installation mehr gemacht, aber soweit ich mich erinnere brauchte man damals ein Terminal(Shell) eine 30MB Gentoo-Stage1-Datei und je nach dem noch das Online-Manual.
Das wahren noch zeiten, bei denen man noch wusste wie sein System entsteht.
- Netzwerk einrichten
- Partitionieren
- Formatieren
- Mounten
- Stage-Datei entpacken
- kleiner ChRoot
- Netzwerk einrichten für das ChRoot System
- kurz den Package Manager updaten
- Basis System conf/downl/comp
- Kernel downl/config/comp
- Bootloader downl/comp/config/install
- dann ein geschmeidiger Reboot mit daumendrücken
- Dann noch ein paar Sachen wie z.B. X11, Gnome, Mozilla und alle sonstigen Applicationen downl/comp
- Voila! am Ende des Tages hat man dann sein persönliches System
Auch wenn es etwas nervig ist alles vorher selbst zu compilieren, so ist doch das Ergebniss, etwas wundervolles.
Wer schon einmal eine zu 100% auf den Prozessor optimierte Application laufen hat lassen weiß dass! Am besten natürlich wenn das ganze auch auf einem zu 100% optimierten Kernel läuft!
Achja ich habs doch nicht geschaftt Gentoo noch zu installieren, wahrscheinlich weil die Partitionierung auf der Platte schon zu verwirrend ist!
Solaris Testinstallation
Ich sitze gerade vor meiner Solaris installation und hab es endlich geschafft die Kiste ins Internet zu bringen.
Bei Windows Vista war das dank DHCP gar kein Problem.
Im Moment spiele ich gerade mit ZFS den neuen Dateisystem von Solaris herum wirklich beindruckend!
Ich hab gleich einmal einen RaidZ Pool mit Namen “pool” angelegt. Das entspricht einen Raid-5.
bash-3.00# zpool status pool
Pool: pool
Status: DEGRADED
Zustand: Mindestens ein Gerät wurde vom Administrator außer Betrieb gesetzt.
Es sind ausreichend Replikationen vorhanden, damit der Pool in herabgestuftem Zustand
weiter funktionieren kann.
Aktion: Setzen Sie das Gerät mit 'zpool online' in Betrieb oder ersetzen Sie es mit
'zpool replace'.
scrub: scrub completed mit 0 Fehlern auf Tue Sep 12 18:06:46 2006
config:
NAME STATE READ WRITE CKSUM
pool DEGRADED 0 0 0
raidz1 DEGRADED 0 0 0
c0d0s4 ONLINE 0 0 0
c0d0s5 OFFLINE 0 0 0
c0d0s6 ONLINE 0 0 0
c0d0s7 ONLINE 0 0 0
Fehler: Keine bekannten Datenfehler
bash-3.00# zfs list
NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT
pool 363M 6,96G 131M /pool
pool/clone 120M 6,96G 231M /pool/clone
pool/user1 36,7K 6,96G 36,7K /pool/user1
pool/user2 111M 6,96G 31,1M /pool/user2
pool/user2@sometimeago 80,1M - 111M -
Die Ausgabe von “zfs list” zeigt auch ein paar coole Sachen, auch wenn man sie nicht sofort erkennt.
1. Under RaidZ Pool “pool” ist unter /pool gemountet
2. pool wurde unterteilt in pool/user1 und pool/user2 wobei der Speicherplaty dynamisch verteilt wird.
3. es gibt einen read-only Snapshot der gesamten pool/user2 “partition” mit den Namen “sometimeago”, welchen ich gestern erstellt habe.
4. Der Snapshot wurde unter pool/clone als read-write wieder eingehaengt und es wurden bereits Daten hinzugefuegt.
Still more to discover…
Gott segne LiLo …
Gott segne LiLo den LinuxLoader!!!
ja es ist nach 0500 also SEHR früh bzw. EXTREM spät…
Der Grund dafür ist ein Kernelupdate auf diesem Server und die etlichen Versuche das neue System mit GRUB zu starten was über eine gute Stunde gedauert hat!
Ich hab keine Ahnung ob ich es war oder der GRUB einfach nur bescheuert ist!?
Auf jeden Fall gings mit LiLo auf Anhieb und die config is auch nicht besonderes…
#lilo.conf boot=/dev/sda delay=0 vga=0 image = /boot/vmlinuz-2.6.8-3-686 root = /dev/sda3 label = linux read-only initrd = /boot/initrd.img-2.6.8-3-686
GRUB is brainfuck!
Good night!!!


